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2017 Riesling Alte Reben Qualitätswein - trocken
Erbacher Honigberg

Silberne Preismünze, Genussmagazin "Selection" 89 Punkte / Gold
Selektierte, vollreife Trauben aus über 25jährigen Weinbergen bilden die Basis für diesen extraktreichen und voluminösen Riesling.
Restsüße: 8,1 g/l, Fruchtsäure: 8,5 g/l, Alk.: 13,5 % vol


Art.-Nr.: 64 | Inhalt: 0.75 Liter
*Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten | Grundpreis: 11,87 €/Liter
Sofort lieferbar | Lieferzeit 3 - 5 Werktage
Weinlage

Erbacher Honigberg: Vorwiegend tiefgründige Mergel und Lößlehmböden, auch Aueböden. Von den ehemals dort gepflegten Bienenstöcken hat der Weinberg seinen Namen.


Der Jahrgang

Das Weinjahr 2017 im Rheingau

Auch in diesem Jahr zeigte sich wieder einmal, dass die Herausforderungen für die Winzer nicht geringer werden. Die Klimaerwärmung eröffnet Chancen, birgt aber auch viele Risiken. Und gerade von letzteren gab es in 2017 wieder eine ganze Menge.

Das Jahr 2017 fing kalt an. Bei Tiefstwerten bis minus 10 Grad Celsius kam ein Hauch von Winter auf und die - wenigen verbliebenen - Klimawandel-Skeptiker bekamen kurzfristig Rückenwind. Doch schon bald kehrte sich das Bild um: Februar, März und auch die ersten Apriltage waren viel zu warm. Die Natur erwachte früh. Viel zu früh, wie sich bald zeigen sollte. Anfang April betrug der Vorsprung gegenüber einem „Durchschnittsjahr“ (von einem „Normaljahr“ kann man mittlerweile kaum mehr reden) 14 bis 16 Tage.

Als in den Nächten zum 20. und - etwas schwächer - zum 24. April Spätfröste auftraten, waren teilweise heftige Schäden die Folge. Ein Teil der Ertragserwartungen war damit schon zunichte gemacht, bevor das Weinjahr richtig begonnen hatte.

Bei deutlich unterdurchschnittlichen Temperaturen, die bis Mitte Mai anhielten, kam die Rebentwicklung in den frostgeschädigten Anlagen kaum, in den übrigen nur schleppend voran. In der Folge spreizte sich die phänologische Entwicklung innerhalb von knapp drei Wochen weit auf: In manchen Lagen, ja sogar innerhalb einzelner Weinberge gab es große Unterschiede zwischen den Entwicklungsstadien. Zwar trieben in den frostgeschädigten Lagen nach und nach die Beiaugen aus, auch aus „schlafenden Augen“ erwachte neues Grün - doch war das kaum mehr als Kosmetik fürs Auge. Für die Erträge war das kaum relevant.

Ab Mitte Mai wurde es wieder sommerlich, die Rebentwicklung in den vom Spätfrost verschonten Anlagen nahm wieder Fahrt auf. Anfang Juni setzte die Blüte ein - rund 10 Tage früher als im Durchschnitt. Sie nahm einen zügigen Verlauf, Verrieselungen wurden kaum beobachtet.

Anfang August wurde bei den ersten Standorten der Reifebeginn beobachtet - wie schon die Blüte mit einem zeitlichen Vorsprung von 10 Tagen. Dann ereignete sich in der Nacht zum 1. August ein verheerendes Unwetter: Mit Hagel und Sturmböen zog ein Gewitter über den Rheingau, mit dem Schwerpunkt im mittleren Rheingau. Neben Windbruch waren die Traubenschäden durch den Hagel das größte Problem. Als dann in den Folgetagen weitere kräftige Regengüsse über dem Rheingau niedergingen, wurde die Fäulnis massiv vorangetrieben - zu allem Übel auch noch unterstützt durch Wespenfraß.

Das erzwang eine frühe Lese, um nicht noch weitere Ertragsverluste zu riskieren. Wer seine Trauben länger hängen lassen wollte, musste wie unsere Winzer eine zeitaufwändige, negative Selektion vornehmen und die faulen Trauben herausschneiden. Im Ergebnis gab es dann qualitativ hochwertige Weine, allerdings lag die Menge deutlich unter den Erwartungen.


Detailangaben
Restsüße8,1 g/l
Fruchtsäure8,5 g/l
Alkohol13,5 % vol
AnbaugebietRheingau
LandDeutschland
AbfüllerWinzer von Erbach eG
Inhalt pro Flasche0,75 Liter
Hinweis auf Allergeneenthält Sulfite

7,80 € * 0.75 Liter | 10,40 €/Liter
Art.-Nr.: 68
6,90 € * 0.75 Liter | 9,20 €/Liter
Art.-Nr.: 67
7,20 € * 0.75 Liter | 9,60 €/Liter
Art.-Nr.: 63
6,50 € * 0.75 Liter | 8,67 €/Liter
Art.-Nr.: 16.68